(DiY/Upcycling/Werbung) Kissenhüllen aus T-Shirts*

Hallo, meine Lieben,

seien wir mal ganz ehrlich. Der ein oder andere von uns hat bestimmt eines dieser T-Shirts zuhause, von dem es sich schwer zu trennen ist. Auch wenn es vielleicht zu klein ist, kleinste Löcher hat etc. – getragen wird es dennoch nicht. Deshalb habe ich zusammen mit dem Katerchen Likoli heute ein kleines Upcycling/DIY Projekt für euch.

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Wie ihr euer Lieblingsshirt (egal ob neu, oder alt) behalten und zusätzlich als schöne Wohndeko nutzen könnt, zeige ich euch heute, denn wir nähen eine kleine, süße Kissenhülle für euer Zuhause.kissenhülle02

Alles, was ihr hierfür benötigt ist:

  • ein neues oder altes T-Shirt eurer Wahl
  • ein Kissen
  • Lineal oder Maßband
  • Schere
  • Bleistift
  • Nähmaschine oder Garn und Nadel
  • eine Verschlußmöglichkeit eurer Wahl

In meinem Fall habe ich mich für dieses Shirt entschieden, welches mir das freundliche kleine Katerchen von Likoli vermacht hat. Zu meiner Raumgestaltung passt schwarz-weiß einfach sehr schön, aber im Shop findet ihr zahlreiche anderer Shirts mit tollem Aufdruck (hier habe ich euch schon ein anderes Shirt vorgestellt).
Eine Nähmaschine ist natürlich keine Grundvorraussetzung, ihr könnt selbstverständlich auch per Hand nähen, soviel gibt es nämlich nicht zu nähen (: Ein Paar feine Stiche und schon seid ihr fertig.
Verschlußmöglichkeiten gibt es, gerade bei Kissen, enorm viele. Ob Knöpfe, Reißverschluß oder Bänder. Ich habe mich für eine einfache Variante mit nachinnengeschlagener Bügelfalte entschieden, wer das genauso machen will, benötigt selbstverständlich noch ein Bügelbrett und -eisen. Für alles andere gibt es zahlreiche Youtube-Tutorials!

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Mein erster Schritt war es, das Kissen in das T-Shirt hineinzustecken, um zu gucken, ob es auch größentechnisch hineinpasst. Ich habe ein Shirt in Größe M gewählt und das Kissen passte hervorragend rein. Zum anderen seht ihr natürlich auch ungefähr, was ihr beim Kissen alles abtrennen könnt. Bei mir mussten ein Teil der oberen Partie, sowie ein Stück der Ärmel dran glaube.
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Wenn ihr die Maße des Kissens kennt, so könnt ihr das Shirt natürlich auch mit Hilfe des Maßbandes ausmessen. Denkt daran, ca. 1 cm pro zu-vernähender Seite überzulassen als Nahtzugabe. Solltet ihr auch eine Bügelfalte wählen, so braucht ihr selbstverständlich unten mehr Platz ( ich habe ca. 8 cm gewählt :D).
Nun zeichnet ihr die obere Schnittkante (mit oder ohne Lineal, für alle die gerader schneiden können als ich…) mithilfe eines Lineals ein und trennt sie anschließend ab.

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Anschließend vernäht ihr den oberen Teil, bestenfalls mit farblich passenden Garn. Meins habe ich der Anschauung halber bunt gelassen, das ging auch, da das Shirt vom Stoff her schon relativ dick ist.

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Nun das Kissen erneut hineinstecken, um zu sehen, wo eure untere Kante enden muss und erneut mithilfe eines Lineals einzeichnen. Nun natürlich das Kissen wieder entfernen (;
Wer, wie ich, den Weg der Bügelfalte (das klingt wie ein schlechter Western :D) wählt, der dreht das Shirt auf links und faltet erst die Vorderseite auf der markierten Höhe ein, bügelt es glatt (bügelt bestenfalls mehrmals über die Kanten, sodass die Falte bestehen bleibt) und wiederholt das Ganze anschließend mit der Rückseite.

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Jetzt näht ihr die untere Kante so fest, dass die Bügelfalte in ihrer Position bleibt, sprich einfach mal kurz über die Ecken an beiden Seite nähen.
Jetzt das überschüssige Garn und den unteren überschüssigen Stoff entfernen und anschließend auf rechts drehen, das Kissen hineinstecken und, in meinem Fall, die Bügelfalte über das untere Kissenende stülpen.

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Wie ihr seht, habe ich mit dem Kissen nicht nur mir einen kleinen Gefallen getan, sondern auch meiner Liebsten, die hat es nämlich direkt beansprucht.

Vielen Dank für Likoli für die Zusammenarbeit!

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3 Gedanken zu „(DiY/Upcycling/Werbung) Kissenhüllen aus T-Shirts*

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