(DiY/All About) Drawing: Liner und Co.

Hallo, meine Lieben,

lang, viel zu lang ist’s her, dass ich euch meine Buntstifte und auch meine Bleistifte vorgestellt habe. Mittlerweile bin ich nicht unkreativer gewesen, sondern ganz im Gegenteil.

Wer mir auf Instagram folgt weiß, dass ich nebenbei Tattooentwürfe für meinen Tätowierer anfertige – dazu bedarf es vorallem einem: Linern und ähnlichen Hilfsmitteln.

Im Grunde genommen sind das Herzstück und der Anfang jedes Tattoos die Outlines, so müssen die in jedem Fall im voraus sauber angefertigt werden, damit  sie letztendlich unter die Haut kommen.
Auch für Illustrationen und Co. sind Liner einfach unabdingbar – daher stelle ich euch heute meine Herzstücke vor, die Liner.

Wichtig bei Linern sind sowohl Deckkraft, als auch Präzision und natürlich die Stärke. Ein Großteil meiner Liner besteht auch hier, wie bei den Buntstiften, aus Faber Castell Linern, die Marke hat es mir einfach angetan.

Für feine Linien nutze ich so die Faber Castell Ecco Pigment Liner. Ich besitze die beiden Stärken 0,1mm* und 0,3mm *, die an sich schon sehr schlank und eben perfekt für dünne Linien sind.
Für dickere Linien, sprich die eigentlichen Outlines nutze ich die Pitt Artist* Linie, ebenfalls von Faber Castell. Die Stifte erhaltet ihr entweder im 4er Set mit einem 0,3mm (S), einem 0,5mm (F), 0,7mm (M) und einem breiteren Tuschestift mit Pinselspitze erhalten könnt, oder direkt einem 8er Set*. Leider muss ich sagen, dass die Pinselspitzen hier sehr schnell brechen, daher mussten der S- und der B-Stift schon leiden. Trotzdem sind die dickeren Stifte mit Spitze von der Qualität und vorallem Deckkraft super und werden von mir ständig nachgekauft.

Ebenfalls sehr gut finde ich die Zig Mangaka Serie. Hier nutze ich den 0,1mm * und den 0,8mm * Stift, einmal für detailierte Zeichnungen, einmal für sehr sehr breite Outlines. Auch hier ist die Deckkraft super und die Pinselspitzen sehr robust.
Highlight in meiner Liner Sammlung ist definitiv der Staedtler Pigment Liner* mit der 0,05mm Spitze. hiermit kann man wirklich super feine, tolle Details zeichnen, da die Spitze um ein wesentliches schlanker ist, als bei den herkömmlichen Linern.

Ebenfalls wichtig bei Entwürfen, aber auch normalen schwarze/weiß Zeichnungen sind natürlich Schattierungen. Um einen sanften, natürlich Übergang zu bekommen nutze ich die Stifte von Koi, die Coloring Brush Pens*, die in einem 6er Set enthalten sind (ich bin immernoch auf der Suche nach dem sechsten…ich glaube meine Katze hat den mal wieder hinter den Scheibtisch getreten -.-).

Im 6er Set enthalten sind 6 verschiedene Grautöne. Ja, es gibt verschiedene Grauabstufungen :D Die einzelnen Farben unterscheiden sich nicht nur in der Helligkeit, es gibt je zwei helle, zwei mittlere und zwei dunklere Grautöne, – nein, sie unterscheiden sich maßgeblich in der Wärme der Grautöne.

Hier seht ihr den Unterschied, es gibt sowohl warme Grautöne, als auch kalte, blaustichigere. Ich persönlich nutze am liebsten die kalten Töne.
Die Stifte kommen mit einer super-elastischen, stabilen Pinselspitze daher, die ihr sanft, aber auch mit Druck, zur Abstufung der Schattierung, nutzen könnt.

Ebenfalls zum Schattieren nutze ich die beiden Delta Marker von Rotbart, die ich euch hier bereits vorgestellt habe.

Auch hier habe ich einen warmen und einen kalten Grauton. Die Stifte haben sowohl eine normale Filzstift-, als auch eine Breite Marker Seite und eignen sich somit vorallem für große Flächen oder ganz kleine Details. Leider habe ich hier nur zwei verschiedene Grautöne. Meines Erachtens nach gibt es leider auch nur diese zwei ):

Natürlich habe ich auch „außergewöhnlichere“ Stifte, die ich regelmäßig nutze. Einen Edding für sehr große, komplett schwarze Flächen, sowie 2 Kalligraphieliner, eben für Kalligraphie. Der eine ist aus einem Noname Paket von Action, der andere, hochwertigere, ist von Rotbart und hat einen integrierten Tuschetank, wodurch ihr eure Ergebnisse und deren Intensität präzise bestimmen könnt.

Ebenfalls mit dabei sind die zwei Stabilo Liner, die ihr in jedem normalen Schreibwaren Laden kaufen könnt – zum einen den Point Visco, der wie ein Kugelschreiber funktioniert und ein wunderschön deckendes Ergebnis zaubert, zum anderen einen normalen Fineliner, davon kann man schließlich nie genug haben.

Natürlich müssen auch Illustrationen bearbeitet und Highlights gesetzt werden. Für die Highlights nutze ich handelsübliche Noname  Gelliner, die es ebenfalls im Schreibwarenladen gibt.

Hier gibt es natürlich auch wieder maßgebliche Unterschiede in der Deckkraft und Qualität. Ihr seht – der eine deckt mehr, der andere eher nicht so. Die Stifte kann man meist vor Ort testen, einfach im Schreibwarenladen nachfragen.
Für größere Korrekturen nutze ich einen normalen Tipp-Ex Korrekturstift. Der deckt natürlich bombig, brauch allerdings einige Zeit zum trocknen.

Das Endergebnis bearbeite ich dann noch in Photoshop. Ich lösche die Tipp-Ex Überreste und setze alles komplett schwarz-weiß, damit die Bilder besser wirken (:

Macht ihr auch Illustrationen? Zeigt her eure Arbeiten!

b

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6 Gedanken zu „(DiY/All About) Drawing: Liner und Co.

  1. Andrea

    Das finde ich sehr spannend! Früher habe ich es so geliebt zu zeichnen und da habe ich immer viel mit Kreide und schwarzer Kohle experimentiert. Das wäre sicher auch etwas für mich gewesen!

    Antworten
  2. Tina

    Ich würde sehr gerne Illustrationen machen, bin aber leider überhaupt nicht gut in so etwas. Ich habe mir vor einigen Jahren ein Buch gekauft, wo man Fashion Illustrationen lernen kann. Aber leider war ich in der Hinsicht auch ziemlich lernresisdent :D

    LG, Tina

    Antworten
  3. Tamara

    Ich hab früher auch viel gemalt, daher find ich die Thematik wirklich interessant.
    Und ja, es gibt in der Tat sich verschiedene Grautöne, wer hätte das gedacht.
    Das Eröffnungsbild mit dem Lotus(?) find ich übrigens total klasse uns würd gerne sone Art How To sehen. Ich find solche Tutorials ja immer total spannend und entspannend zugleich – sofern du mir folgen kannst.
    Liebe Grüße,
    Tama <3

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